Medien des Erzählens. Die Ausdifferenzierung narrativer Formen in den Publikationsmedien des 19. Jahrhunderts
Dalies kontūras
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Lesen Sie zuerst die „Einleitung“ zum ersten Band von „Die Leute von Seldwyla“ aus dem Jahr 1855 und dann die „Einleitung“ zum zweiten Band, die 1874 als 3. Band der zweiten und vermehrten Aufl. in vier Bänden bei Göschen erschienen war.
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Der Erzähler beginnt die Erzählsammlung mit einem Hinweis auf die Bedeutung des Ortsnamens. Recherchieren Sie (z.B. in den Kommentaren zu Ausgaben), die Bedeutung des Wortes Selwyla und wie sich dieser etymologischer herleiten lässt.
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Wie charakterisiert der Erzähler die Leute aus Seldwyla in der Einleitung von 1855. Was zeichnet sie aus? Welchen Ton schlägt der Erzähler in der Einleitung ein? Wie positioniert er sich den Leuten aus Seldwyla gegenüber?
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Welche Art von Geschichten kündigt der Erzähler für das Folgende an?
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In der Einleitung zum zweiten Band, in dem als erste Erzählung „Kleider machen Leute“ folgt, wirft der Erzähler einen erneuten, nun veränderten Blick auf Seldwyla. Was wird über die Stadt ausgesagt? Was hat sich verändert?
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Diskutieren Sie, wieso der Erzähler Seldwyla einerseits recht konkret verortet andererseits aber einen fiktiven Ortsnamen wählt. Wie verhalten sich der Lokal- und Weltbezug zueinander? Welche Funktion wird den Erzählungen aus Seldwyla damit vom Erzähler zugeschrieben?
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