• Die Poetik des Aristoteles  Ein knapper Vorlauf zur Erinnerung

      Der wesentliche antike Referenztext für die europäische Dramenkonzeption ist seit ihrer ‚Wiederentdeckung‘ im 14. Jahrhundert die „Poetik“ des Aristoteles (ca. 384-322 v. Chr.). Von besonderer Bedeutung sind insbesondere folgende Aspekte der Aristotelischen Poetik:

      • seine Affekten- und Katharsislehre,
      • die Lehre von den drei Einheiten Handlung, Zeit und Ort,
      • das Figurenpersonal bzw. die daraus abgeleitete Standesregel,
      • die für das geforderte „aptum“ (Angemessenheit) einzuhaltende Stilhöhe (das „genus grande/sublime“ im System der „genera dicendi“) sowie
      • die damit verbundene Ausdifferenzierung der dramatischen Gattungen.
       
       
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