Konzeption eines Voice-Overs
Ein Text, der ausschließlich gehört und nicht gelesen wird, muss so formuliert sein, dass der Inhalt auf Anhieb aufgenommen und verstanden werden kann. Hier finden Sie hilfreiche Tipps für ein gelungenes Skript.
1. Skript schreiben
Ein Text, der ausschließlich gehört und nicht gelesen wird, muss so formuliert sein, dass der Inhalt auf Anhieb aufgenommen und verstanden werden kann. Diese Grundsätze sind dabei entscheidend.
Zielgruppengerechte Sprache
Je nachdem, welcher Personenkreis angesprochen wird, sollte die Sprache an die Zuhörerschaft angepasst sein. Richtet sich ein Erklärvideo beispielsweise an Grundschulkinder, muss die Sprache eine andere sein als bei einem Video für Studierende.
Kleine "Informationspakete"
Für eine bessere Verständlichkeit sollte der Text klar und direkt formuliert werden. Jeder Satz sollte nur eine Information enthalten.
Kurze, prägnante Hauptsätze
Um das Gedächtnis der Zuhörerschaft nicht zu überfordern, sollten Sätze maximal einen Nebensatz enthalten, und Schachtelsätze sollten gänzlich vermieden werden.
Sachliche, neutrale Beschreibung
Die Verständlichkeit eines Textes wird durch eine sachliche, neutrale Beschreibung statt unnötig ausgeschmückter Sätze und variationsreicher Begriffe gefördert.
Natürliche, authentische Wortwahl
„Wir schreiben, wie wir sprechen“, denn so kann man einem gesprochenen Text am besten folgen.
Alltagssprache statt unbekannter Abkürzungen & Fachwörter
Sind Fachwörter oder Abkürzungen in einem Text notwendig, sollten diese erklärt und einführt werden. Ansonsten sollte darauf verzichtet werden.
Feedback einholen
Um das Skript auf seine Verständlichkeit hin zu überprüfen, kann es ratsam sein, sich ein Feedback von einer Person einzuholen, die den Inhalt nicht kennt.
Zeit stoppen
Erst durch das Stoppen der Zeit für den laut gesprochenen Off-Text lässt sich die Gesamtlänge eines Textes einschätzen.
Überprüfen durch lautes Vorlesen
Durch das laute Vorlesen oder Vortragen des Skriptes lassen sich Stolpersteine finden.